Am 09.07.2008 ab 19.30 Uhr im Hotel-Restaurant Waldhaus.
Thema: Plauder-Stammtisch
aber auch als Thema, die Themen der nächsten Stammtische.
Pressemeldung 5.Römhilder Unternehmerstammtisch – 09.07.2008
Am 09.07.2008 traf sich der Römhilder Unternehmerstammtisch zu seiner nunmehr
5. Auflage. Fast 20 Unternehmer folgten auch dieses mal wieder der Einladung von Steffen Würstl und trafen sich am Mittwochabend bei Wein und Bier im Römhilder Hotel- Restaurant „Waldhaus“.
Dieses mal beschäftigten sich die Römhilder Gewerbetreibenden mit der Planung für die nächsten Treffen.
Die Geschäftsleute haben festgelegt sich nunmehr regelmäßig zu treffen um das Projekt „Unternehmer-Stammtisch“ erfolgreich fort zuführen. Es wurde vereinbart sich am 2. Mittwoch in den ungeraden Monaten zu sehen.
So wurde eine Reihe von Veranstaltungen vorgeschlagen, um es attraktiv zu halten, bei denen fast Alle mit dem Kopf nickten .
Es ist für den September ein Vortrag über Büro-Management mit dem treffenden Titel: „Vom Chaos zum System“ geplant.
Im Oktober wird gemeinsam mit Kind und Kegel über den Berg zur Brauerei Metzler nach Dingsleben gewandert. Dort nimmt man an einer Brauereibesichtigung mit Verkostung teil. Die Einkehr danach in die Brauereigaststätte wurde auch schon beschlossen.
Für den November lädt Versicherungsfachmann Andreas Frank zu einem Vortrag über die Absicherung von Selbständigen und das gleichzeitige Steuersparen ein.
Der Dezember steht im Zeichen eines Besuches im Römhilder Schloss Glücksburg , bei dem die Unternehmer mehr über die Geschichte des Schlosses erfahren möchten und auch mal in nicht öffentliche Räume vordringen wollten.
Weitere interessante geplante Themen sind die Unternehmenssteuerreform, Abgeltungssteuer,
Steuerrecht und Steuerprüfung, für die allgemeinen Termine z.B. die Entstehung der Waldhaussiedlung Pierato, das Judentum in Römhild und und und.
Mit diesem straffen Programm setzen die Geschäftsleute ein Zeichen und stehen zu Ihrem Motto: „Unternehmer unternehmen was!“.
Aber auch die allgemeinen Probleme und Wehwehchen kamen nicht zu kurz und wurden ausgiebig diskutiert.
Die Stammtischler lauschten den Ausführungen von Albert Seifert, welcher auf das immer noch nicht fertig ausgebaute Radwegenetz der Region und den teilweise schilderlosen und im schlechten Zustand befindlichen Keltenwanderweg hinwies. Im Speziellen wurde noch mal auf das ILEG-Programm, bzw. das Leader Aktionsprogramm verwiesen. So war zu erfahren, dass trotz vom Land bereitgestellter Fördermittel sich kein kommunaler Projektträger findet, um unter seiner Regie die noch vorhandenen Lücken zu schließen. Dies wurde fast mit Entsetzen aufgenommen und nur noch mit Kopfschütteln gewürdigt. So gibt es doch auch in der näheren Umgebung Beispiele für eine positive Entwicklung im touristischen Bereich auf Grund eines gut ausgebauten Radwege- und Wanderwegenetzes.
Es wurde die Klostermühle Trostadt erwähnt und die gesamte Initiative Rodachtal benannt.
Die Unternehmer wollen auf jeden Fall diesbezüglich eine Anfrage an den Stadtrat oder die VG stellen um die Ursachen, bzw. die Beweggründe näher zu erfahren. Auch ist das Fehlen von geeignetem kartografischem Material aufgefallen und als Verbesserungswürdig eingestuft worden. Der Druckerinhaber Ullrich Witzmann bemerkte, dass durch seine Firma ein solche Karte in Arbeit sei und mit dieser auch bald zu rechnen sie. Die Witzmanns arbeiten mit Hochdruck daran.
Von Bruno Thein wurde vorgeschlagen mit der Stadt über einen Wohnmobilstellplatz zu reden. Auch dies könnte für weiteren Zuspruch der Stadt im Fremdenverkehr sorgen. Zum wiederholten Male wurde auch auf die zugesagte einheitliche Beschilderung in der Stadt hingewiesen. Von Stadtrat St. Würstl wurde entgegnet, dass die Gelder hierfür schon länger im Haushalt bereit stehen, es aber wohl aus verschiedenen Gründen noch keinen Fortschritt gibt. Aber langsam wird es dann doch Zeit für die Stadtoberen sich diesem schon ewig angesprochenem Problem zu widmen.
Weitere Themen waren das geplante Naturschutzgebiet und das mit Veranstaltungen voll „gepflasterte“ erste Juli-Wochenende. Hier hat man in der Region das Gefühl gehabt, das keine Gemeinde der Anderen etwas gönnt. Jeder hat jedem die Besucher weg genommen. So waren in Römhild, Haina und Milz gleichzeitig die Sportfeste mit Ihren Veranstaltungen, sowie in Römhild noch die Symposiumsveranstaltungen. Einen Witz nannten die Stammtischler diese Aktion und wollen sich bei der VG erkundigen, ob es hier nicht so etwas wie einen Kulturbeauftragten gibt, der die ganze Sache etwas steuert.
„Und wenn es so etwas nicht gibt, dann muß einer her. So was darf es nicht noch einmal geben.“
war hier die einstimmige Meinung. Eine Art VG-Beauftragter wurde im Kreis der Unternehmer auch schon ausgemacht. Man sagt der Hindfelder Schreiner Rene Rossbach hätte ganz gute Kontakte zum VG-Vorsitzenden. Zum Abschluss des Abends verwies der „Schutzheilige“ des Keramiksymposiums Töpfer Markus Weingarten noch einmal auf die Vielfalt der Veranstaltungen hin und lud alle hierzu ein.
Das Fazit des Abends ist: Auch wenn diesmal nicht so viele Teilnehmer anwesend waren, so macht sich ein positiver Trend des Unternehmer-Stammtisches bemerkbar. Es wird offen diskutiert und der eine oder andere hat nun auch schon den einen oder anderen Auftrag beim Bier verhandelt. Das wichtigste ist aber: Man redet miteinander und mischt sich auch mal ein.
Eben getreu dem Motto: „Unternehmer unternehmen was!“