Es war ein sehr schöner, interessanter Abend und ein besonderer Dank gilt der LEV Römhild, Hr. Schubert, der das Abendessen sponsorte und der Stadt Römhild, welche die Getränke übernahm. Wir danken dem Förderverein für die Einladung. Den ca. 30 Unternehmern danke ich für Ihr kommen.
Hier lasse ich noch die Einladung und den Rest zur Info stehen.
Einladung zum Informationsabend über das 8. Internationale Keramiksymposium
am 19.09.2007 um 19.30 Uhr im Museum Schloss Glücksburg
Die Stadt Römhild und der Förderverein des Internationalen Keramiksymposiums
Römhild e. V. planen im Sommer 2008 das 8. Internationale Keramiksymposium zu veranstalten - ein großes Vorhaben für eine kleine Stadt.
Ziel ist es mit diesem großartigen Projekt den Bekanntheitsgrad der Stadt und des gesamten Landkreises zu erhöhen und zur Entwicklung des Tourismus beizutragen. Die Stadt und der Verein wollen mit der Förderung und Wahrung kreativer hochwertiger Techniken im Keramikhandwerk einen Beitrag zur künstlerischen aber auch wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten und so zu einer größeren Identität der Bewohner mit ihrer Heimat beitragen.
Wir sind uns dessen bewusst, dass nicht allein die Durchführung eines Keramiksymposiums zur Belebung und Entwicklung unserer Region beiträgt. Andererseits sind wir überzeugt, dass die langjährige, keramische Tradition und deren Pflege wesentliche Synergieeffekte zwischen Kultur und Wirtschaft hervorbringen wird.
Wir wenden uns daher an Sie und möchten für Ihre Unterstützung für dieses Keramiksymposium werben.
In der Hoffnung Ihr Interesse geweckt zu haben, laden wir Sie sehr herzlich zu einem Informationsabend im Museum Schloss Glücksburg ein und freuen uns auf einen interessanten Abend. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch ein Imbiss gereicht.
Hier noch ein paar Info´s:
8. Internationales Keramiksymposium in Römhild
vom 29.06.2008 bis 27.07.2008
In Römhild hat das Töpferhandwerk eine lange Tradition. Schon die Kelten auf den Gleichbergen konnten hervorragende Töpfer aufweisen. Auch die Entstehung des Ortsnamen kann man in diesem Zusammenhang sehen. Der Name „Rotemulte“ wird abgeleitet von „rote Erde“ und zeugt von den Tonvorkommen, die man hier in großen Mengen fand.
Aus einer Familientradition, welche seit 1720 immer wieder Häfner hervorbrachte, ging auch die noch heute bestehende Töpferei Gramann hervor.
Seit 1975 wurden im Thüringischen Römhild im Abstand von drei Jahren Internationale Keramiksymposien durchgeführt. Der Zentralvorstand des Verbandes Bildender Künstler der DDR, der Rat des Bezirkes Suhl und der VEB Töpferhof Römhild veranstalteten gemeinsam die ersten fünf Symposien. Teilnehmer dieser Symposien waren jeweils ca. 25 internationale Keramiker, die über ihre Verbände eingeladen wurden. Die Keramik-Weltelite war während der Symposien von 1975 bis 1993 in Römhild zu Gast.
Mit der Durchführung der beiden letzten Symposien in den Jahren 1990 und 1993 ist es den Veranstaltern, der Künstlervereinigung „Kunst und Form e. V“, Berlin, der Stadt Römhild und dem Töpferhof Gramann, gelungen, die Tradition des international stets gut besetzten Symposiums unter neuen Bedingungen fortzuführen.
Die entstandenen Arbeiten der Symposien waren Eigentum des Veranstalters. Im Schloss „Glücksburg“ in Römhild sind die besten Ergebnisse der Symposien gesammelt und als Sammlung „Keramik International“ öffentlich zugänglich. Sie bietet einen Einblick in zeitgenössische, internationale künstlerische Keramik und zeigt ihren Stand, ihre thematische Breite und die vielfältigen künstlerischen und technischen Möglichkeiten.
Neben Kennern und Freunden der Keramik zieht die Sammlung zunehmend auch Touristen an.
In Fachkreisen waren die Internationalen Symposien von Römhild sehr bekannt und das Interesse an einer Teilnahme war sehr hoch.
Ausgehend von dieser Situation und dem Vorhandensein von Interessenten diese Tradition wieder aufleben zu lassen, haben wir im April 2007 den „Förderverein des Internationalen Keramiksymposiums Römhild e.V.“ gegründet. Der Verein will mit der Förderung und Wahrung kreativ hochwertiger Techniken im Keramikhandwerk einen Beitrag zur künstlerischen aber auch wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten und so zu einer größeren Identität der Bewohner mit ihrer Heimat aber auch zu einem höheren Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus beitragen.